Abrufbare Energie – Die Wärmepumpe
Energie wird in der heutigen Zeit als selbstverständlich angesehen. Immer mehr Menschen nutzen viele elektrische Geräte und erzeugen somit einen immer größeren Verbrauch. Doch so langsam werden die Energieressourcen knapp und man muss sich nach alternativen Wärmequellen umsehen. Dabei rückt vor allem die Sonne immer mehr in den Vordergrund. Die Sonne spendet uns seit Millionen von Jahren Energie und gibt diese bis ins Erdreich ab. So ist die Erde ein riesiger Energiespeicher, der jeden Tag aufgefrischt wird. Wieso nutzen wir also nicht einfach diesen riesigen Speicher, um unsere elektrischen Geräte und Wärmespenderquellen anzutreiben? Mit Hilfe von Wärmepumpen kann man dieses Vorhaben in die Tat umsetzen. Wärmepumpen bedienen sich der Erdwärme die in 50-100 Metern existiert. Sie liegt hier konstant zwischen 10-12°C. Diese Wärme wird nach oben gepumpt und von einem niedrigen Temperaturniveau auf ein höheres befördert. So entstehen bis zu 20°C Temperaturen, die beispielsweise für Häuser genutzt werden können. Diese Energien treiben wiederum Heizungen an, oder liefern Frischluft. Durch eine spezielle Einrichtung, kann das System auch so arbeiten, dass frische Luft (beispielsweise im heißen Winter) genutzt werden kann. Wenn man sich eine solche Wärmepumpe installieren will, muss man zwischen 8.000 und 10.000 Euro ausgeben, wobei die Preise je nach Pumpentyp unterschiedlich ausfallen können. Im Durchschnitt halten diese Pumpen bis zu 25 Jahre, wobei sie demnach länger als Öl- oder Gasgeräte halten. Auch der Energieverbrauch kann mit bis zu 75% durch diese Erdwärme drastisch gesunken werden. Nur noch lediglich 25% an Storm muss man verwenden, um den gesamten Energiebedarf zu decken.
Kategorie Umwelt